Composer in Residence

Alfred Huber

Der gebürtige Linzer (*1962) erhielt Klavierunterricht seit dem 7. Lebensjahr. 1981-1987 absolvierte er das Medizinstudium an der Universität Wien, studierte danach (1990-1992) Tonsatz und Komposition bei Gunter Waldek am Brucknerkonservatorium Linz. Parallel dazu erfolgte seine Ausbildung zum Neurochirurgen an der Landesnervenklinik Oberösterreich Linz, am Klinikum Benjamin Franklin Berlin und am Landeskrankenhaus Feldkirch/Vorarlberg.

Seine duales Interesse an Medizin und Musik ermöglichte es Huber schon damals (1997/98), bei „Texte und Töne“ im ORF-Landesstudio Vorarlberg aufzutreten. Während seines weiterführenden Kompositionsstudiums bei Herbert Willi am Landeskonservatorium in Feldkirch erhielt er 1999 den Vorarlberger Richard-Wagner-Preis. Bis 2001 entstanden bereits mehrere Kompositionen für diverse Besetzungen - vom Soloinstrument bis zum Symphonieorchester.

Aufführungen von Huberschen Werken gab es im In-und Ausland, so etwa beim Kuhmo Chamber Festival 2008, Enoarmonie Cividale, Slowind Ljubljana, Musikkreis Feldkirch, Zeitklänge Kempten und sul palco Bregenz.

Alfred Huber arbeitet gerne mit Künstlern wie Andrea Rucli (Klavier), Ulrike-Anima Mathé (Violine), Dan Zhu (Violine), Vladimir Mendelssohn (Viola), Othmar Müller (Violoncello), Katharina Gross (Violoncello), Niek de Groot (Kontrabass), Gerlinde Illich (Sopran), Catherine Dubosc (Sopran), dem Artis Quartett Wien, Enesco Quartett Paris, Slowind Ljubljana, Voces Quartett Rumänien, Camerataquartett Vorarlberg, Ensemble Nuovo contrapunto Florenz, Wiener Concert-Verein unter James Judd, Alisja Mounk und dem Pianisten Philippe Entremont zusammen.

Seine Werke wurden u.a. im ORF, RAI, Bayern 4 Klassik, WDR und SWR 2 gespielt. Huber ist Gründungsmitglied des Internationalen Konzertvereins Bodensee, Initiator und erster Vorsitzender der Zeitklänge e.V. Kempten und veranstaltet seit 2002 eine eigene Kammermusikreihe in Wengen/Allgäu. Zusammenarbeit mit der Associazione musicale "Sergio Gaggia", Cividale del Friuli. Das Festival "Emotion and Meaning in Music"/Kempten im Rahmen der Zeitklänge wird 2009 vom Bayerischen Kulturfonds gefördert.

Als Composer-in-Residence wirkte Huber 2012 bei den Europäischen Wochen Passau; heuer steht er sowohl bei den Woerthersee Classics wie beim Wiener Concert-Verein im Brennpunkt des kompositorischen Interesses.