„Nach zehn erfolgreichen und auch lehrreichen Jahren“, so Intendantin Elena Denisova, „freue ich mich schon auf die nächsten zehn Jahre. Denn die Erfahrungen haben uns alle bereichert. Es gelang, viele wunderbare Künstler und Orchester nach Kärnten zu bringen, und dazu ein aufmerksames Publikum zubegeistern, das uns über die Jahre auch in Musikrichtungen gefolgt ist, die jenseits des üblichen Mainstreams liegen. Durch geschickte Mischung aller Musikstile und profunde Auswahl zeitgenössischer Stücke hat sich – zu meiner sehr großen Freude – die allgemeine Neugier auf Novitäten in jedem Jahr gesteigert.“
Die bemerkenswert hohe Publikums-Auslastung der Konzerte haben das Festival auch in schwierigen Jahren über das Wasser des Wörthersees gehalten, und mit geschickter Programmierung und viel persönlichem Einsatz fand die rührige Intendantin Unterstützer im Land Kärnten und in der Stadt Klagenfurt. Dennoch verlagerte sich – wie bei allen internationalen Festivals – der Unterstützungserfolg zunehmend zu privaten Sponsoren hin, ohne deren Mehrleistung sich diese kulturelle Qualität nicht über Jahre hätte weiter entwickeln können. „Wir optimieren dank unserer ultraschlanken Organisation jeden Euro, den wir bekommen und sorgten bislang für eine jährlich steigende Attraktivität des Festivals, sodass auch mehr Gäste aus dem Frühsommertourismus und Fans aus dem Ausland zahlreich zu den Konzerten kommen.
„Im Juni 2012“, erläutert Programm-Direktor Alexei Kornienko den kommenden Spielplan, „werden wir das renommierte Tatarstan Symphony Orchestra als Klangkörper aller vier Konzerte vorstellen. Tatarstan, wirtschaftlich höchst erfolgreiche Republik in der Russischen Föderation, leistet sich seit Jahren den Luxus eines eigenen professionellen Symphonie-Orchesters, das direkt dem Staatspräsidenten unterstellt ist. Bekannteste russische Künstler haben mit diesem Ensemble in der Hauptstadt Kazan gearbeitet, und das klassische Konzertrepertoire ist hier so vertraut wie in Moskau oder St. Petersburg.
“Internationale Künstler mit hoher künstlerischer Reputation stehen dazu auf dem Podium des Konzerthauses: etwa der russisch-französische Pianist Konstantin Bogino, die polnisch-kanadische Sängerin Maria Knapik, die Dirigenten Nicola Giuliani aus Italien, Michel Brousseau aus Kanada, „Hausherr“ Alexei Kornienko aus Österreich und der Chefdirigent des Orchesters selbst, Alexander Sladkovsky.
Elena Denisova, die selbst Udo Zimmermanns neues Violinkonzert aus der Taufe heben wird, ist von der Werk-Mischung sehr angetan: „Ich bin glücklich, dass wir hier in jedem Konzert etwas Besonders bieten, und bin auch überzeugt, dass wir mit diesen Werken auch Erstbesuchern einen neuen Weg in die brillante Welt der Musik eröffnen werden. Wir freuen uns auf neue Tools zur Publikums-Motivation, wie etwa Geschenk-Gutscheine, und auch auf unser kommendes Rahmenprogramm – Rund ums Festival.“
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Elena Denisova Festival-Intendantin und Präsidentin derÖsterreichischen Gustav-Mahler-Vereinigung | Alexei Kornienko Künstlerischer Leiter |
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