| Elena Denisova legte Brahms’ Violinkonzert in D-Dur mit unglaublicher Spannkraft und wunderbaren Nuancierungen in die atemberaubende Präsenz ihrer Virtuosität…. |
| Krone |
| Unbestritten ist Frau Denisova eine ausgezeichnete Geigerin …. |
| Kleine Zeitung |
| Die Wörthersee Classics in Klagenfurt wurden in nur sechs Jahren zum essentiellen Bestandteil der Kärntner Kulturszene. Im Eröffnungskonzert spielte Festival-Intendantin Elena Denisova das Brahms-Violinkonzert wunderbar sensuell in den lyrischen Passagen und gewohnt dynamisch im Finale. |
| Österreichische Musikzeitschrift |
| Auf hohem Niveau wandelte am nächsten Abend das Jess-Trio in allerlei Besetzungs-Mutationen zwischen Solo (Webern Klavier-Variationen op. 27) und Trio (Haydn, XV:25) und ließ – bei Dvoraks spannendem Cello-Rondo op. 54. wie vor allem beim erstaunlich reifen Klaviertrio des jugendlichen Erich W. Korngold aufhorchen. Verdienter Jubel. |
| Österreichische Musikzeitschrift |
| Die Sonntags-Matinee (Mahler, Webern, Berg, Wolf, Brahms) mit dem Gustav Mahler Ensemble um Elena Denisova (Geige). diesmal mit Chiara Bertoglio (Klavier), Daniela Ivanova (Viola), Eugen Prochac (Cello), Roland Batik (Klavier) – Ergebnis: Ein von Wilhelm Sinkovicz eloquent geführter „Crash-Kurs“ zum Expressionismus, von der der ersten bis zur letzten Note ein Genuss! |
| Krone |
| In der Matinee regierte anspruchsvolle Kammermusik-Vielfalt: Roland Batik malte Bergs Sonate op.1 in erdigen Farben, spannungsreich drängend. Dann übernahm die junge Turiner Pianistin Chiara Bertoglio (24) den Bösendorfer und entlockte ihm durch ihr differenziertes, glasklares Spiel eine partnerschaftliche Rolle in den Klavierquartetten von Mahler und Brahms (op. 25). Unterhaltsam wirkten „Lieder von Hugo Wolf“ in der Denisova-Bearbeitung für Geige und Klavier. Elena Denisova führte das Gustav-Mahler-Ensemble zu mitreißenden Ergebnissen: Bratsche spielte die hoch interessante junge Bulgarin Daniela Ivanova (29) …. Beim finalen Brahms fühlte man das Miteinander-Pulsieren hautnah, und das Publikum belohnte die positive Energie mit langen Ovationen. |
| Österreichische Musikzeitschrift |
| Was der 45-jährige Russe Pavel Singer als Auftragswerk des Veranstalters abgeliefert hat, entpuppte sich als äußerst originelles Werkchen in Stil eines Charles Ives. Alexei Kornienko behielt als Dirigent unerschütterlich die Übersicht über dieses scheinbare, vom Publikum heftig bejubelte Chaos. |
| Kleine Zeitung |
| Brahms „Symphonie Nr. 3“ wurde in einer sehr differenzierten Interpretation (Alexei Kornienko leitete das Volksoper Symphonieorchester Wien) dargeboten … den ebenso geglückten Mittelteil bildete Edvard Griegs „Konzert für Klavier und Orchester“. Der Norweger Joachim Kjelsaas Kwetzinsky (29) hatte den Solopart übernommen und dabei den Eindruck erweckt, dass das Stück bei einem Landsmann sich doch in den besten Händen befindet. |
| Kleine Zeitung |
| Hochkarätig das zweite Orchesterkonzert mit der Premiere von „Euro-Wellen“ von Pavel Singer …. In diesem Quodlibet treten europäische Hymnen marschmäßig auf und stehlen einander gnadenlos die Schau. Doch „Euro“ gilt auch der Währung, und so tauchen Takte der „Wut über den verlorenen Groschen“ in einem Tuba-Solo auf. Somit durfte geschmunzelt werden. Der junge Joachim Kjelsaas Kwetzinsky (29) aus Oslo gestaltete das Grieg-Klavierkonzert sensibel ohne Schwulst - ein vornehmer Poet, der das Klavier lieber leuchten als donnern ließ. Sehr aufmerksam die Begleitung durch das Wiener Volksoper Symphonieorchester unter Alexei Kornienko, der sich dann durch eine profunde „Dritte“ erneut als Brahms-Spezialist empfahl. Es gelang ihm, den doch auf Oper spezialisierten Klangkörper zusammen zu schweißen und motiviert durch die doppelbödigen Seelen-Untiefen von Brahms zu leiten. Verdienter, tosender Applaus. |
| Österreichische Musikzeitschrift |
| Die thematisch wie kompositorisch enge Verwandtschaft (von Mahlers Erster mit den „Liedern eines fahrenden Gesellen“) war mit Genuss wahrzunehmen. Das lag vor allem an der Interpretation: Bariton Daniel Schmutzhard bewältigte das „Gesellenstück“ – seine Auftritte zwischen den „titanischen“ Ausbrüchen der symphonischen Dichtung – mit Bravour. Unter (Leopold) Hagers dynamischen Stab ging deren groteske Romantik unter die Haut und über die akustischen Grenzen des Raumes hinaus. Stürmischer Applaus. |
| Krone |
| Daniel Schmutzhard interpretierte (die „Lieder eines fahrenden Gesellen“) mit warmem Bariton textverständlich und intensiver Emotionalität … mit Lebendigkeit beeindruckend wiedergegeben. Jubel … |
| Kleine Zeitung |
