Programm 2002

4. Juni - Eröffnungskonzert

Wolfram Wagner (geb. 1962 in Wien) Auftragswerk „Landschaften“ – Variationen über ein Motiv aus dem Doppelkonzert von Johannes Brahms

Eröffnungsrede von DDr. Günther Nenning und Grußadressen

Johannes Brahms (1833-1897) - Doppelkonzert für Violine, Cello und Orchester Op.120 a-Moll
I. Allegro
II. Andante
III. Vivace non troppo

Royal Philharmonic Orchestra
Dirigent: Alexei Kornienko

Solisten:
Elena Denisova, Violine
Mischa Maisky, Cello


5. Juni - Gustav Mahler Tag

Gustav Mahler (1860-1911) - Symphonie Nr. 7 e-Moll (1904-1905)
I. Langsam – Allegro con fuoco
II. Serenade (Nachtmusik)
III. Schattenhaft
IV. Serenade (Nachtmusik)
Rondo – Finale

Royal Philharmonic Orchestra
Dirigent: Udo Zimmermann


6. Juni - Alban Berg Tag

Joseph Haydn (1732-1809) - Quartett op.33/2 Es-Dur „Der Scherz“
I. Allegro moderato
II. Scherzo
III. Andante
IV. Finale

Alban Berg (1885-1935) - Lyrische Suite für Streichquartett (1925-1926)
I. Allegretto gioviale
II. Andante amoroso
III. Allegro misterioso - Trio estatico
IV. Adagio appassionato
V. Presto delirando - Tenebroso
VI. Largo desolato

Vortrag von Dr. Horst Friedrich Mayer:
Kultur im Spätglanz einer Epoche – das letzte Kapitel Altösterreichs

W. A. Mozart (1756-1791) - Quintett fÜr Klarinette, 2 Violinen, Viola und Cello A-Dur KV 581
I. Allegro
II. Larghetto
III. Menuetto - Trio I - Trio II
IV. Allegretto con Variazioni

Philharmonia Quartett Berlin
Wolfgang Meyer: Klarinette


7. Juni - Hugo Wolf Tag

Peter Ilitsch Tschaikowsky (1840-1893) - Sextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence“
I. Allegro con spirito
II. Adagio cantabile e con moto
III. Allegretto moderato
IV. Allegro vivace

Gustav Mahler Ensemble

Franz Liszt (1811-1886)
Années de Pèlerinage (Seconde année)
„Après une lecture du Dante“
Fantasia quasi Sonata

Massimiliano Ferrati: Klavier

Hugo Wolf (1860-1903)
„Italienisches Liederbuch“

Ein Ständchen Euch zu bringen
Ich esse nun mein Brot nicht trocken mehr
Ihr seid die Allerschönste
Mein Liebster singt am Haus
Was für ein Lied soll dir gesungen werden?
Wie lange schon war immer mein Verlangen
Schon streckt‘ ich aus im Bett die müden Glieder
O wär‘ dein Haus durchsichtig wie ein Glas
Heut‘ Nacht erhob ich mich
Und steht Ihr früh am Morgen auf
Gesegnet sei das Grün
Gesegnet sei, durch den die Welt entstand
Wenn du mich mit den Augen streifst
Benedeit die sel’ge Mutter
Mir ward gesagt, du reisest in die Ferne
Selig ihr Blinden
Ihr jungen Leute
Und willst du deinen Liebsten sterben schon
Mein Liebster ist so klein
Daß doch gemalt all‘ deine Reize wären
Man sagt mir, deine Mutter woll‘ es nicht
Der Mond hat eine schwere Klag erhoben
Heb‘ auf dein blondes Haupt

Auch kleine Dinge können uns entzücken
Wie viele Zeit verlor ich
Mein Liebster hat zu Tische mich geladen
Ich ließ mir sagen und mir ward erzählt
Wohl kenn‘ ich Euren Stand
Du sagst mir, daß ich keine Fürstin sei
Hoffärtig seid Ihr, schönes Kind
Wer rief dich denn?
Was soll der Zorn, mein Schatz
Nein, junger Herr
Laß sie nur gehn, die so Stolze spielt
Ich hab‘ in Penna einen Liebsten wohnen
Geselle, wolI’n wir uns in Kutten hüllen
Verschling‘ der Abgrund meines Liebsten Hütte
O wüßtest du, wie viel ich deinetwegen
Schweig‘ einmal still
Wie soll ich fröhlich sein
Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen
Nicht länger kann ich singen
Nun laß uns Frieden schließen
Wir haben beide lange Zeit geschwiegen
Sterb‘ ich, so hüllt in Blumen meine Glieder
Wenn du, mein Liebster, steigst zum Himmel auf

Ruth Ziesak: Sopran
Christoph Prégardien: Tenor
Helmut Deutsch: Klavier


6. Juni - Webern-Schostakowitsch Tag

J. S. Bach (1685-1750) / A. Webern - Fuga (2. Ricercata) a`6
aus „Das Musikalische Opfer“ BWV 1079/5

A. Webern (1883-1945) - Langsamer Satz für Streicher (1905)
Streichquartett „Langsam mit bewegtem Ausdruck“

F. Schubert (1797-1828) / A. Webern - Fünf „Deutsche Tänze“ mit sieben Trios und einer Coda für Orchester D 90

D. Schostakowitsch (1906-1975) - „Prelude und Scherzo“ für Streicher op.11
Klavierkonzert Nr.1 c-Moll op.35
I. Allegretto
II. Lento
III. Moderato
IV. Allegro con brio

Kammerorchester „I Fiamminghi“
Rudolf Werthen: Dirigent
Alexei Kornienko: Klavier